Bundesliga
| René Sporleder |
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| Geschrieben von: Roland Hanke |
| Dienstag, den 06. Oktober 2009 um 14:26 Uhr |
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Für René Sporleder gibt es 2009 zumindest zwei runde Anlässe zum Feiern. Am 30. November wird er 40 Jahre alt. Zudem ist es jetzt 10 Jahre her, dass er seinen Abschied von Tatami nahm, auf der er von 1979 bis 1999 immer sein Bestes gab – also 20 Jahre lang. „Spori“ gehörte zu dem Bundesliga- Team des JC 90 Frankfurt, das 1999 dendritten und bislang letzten Titel in der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft errang. Und vor 20 Jahren wechselte er zu den Trainern Rudolf Hendel (heute Manager des JC 90) und Karl-Heinz-Werner, der mit Uwe Frenz, einem ehemaligen Klassenkameraden von „Spori“ an der Kinder- und Jugend-Sportschule, heute noch die Mannschaft führt. Einige Zeit später gewann der gebürtige Frankfurter Sporleder, der im Nachwuchsalter DDR-Meister und Spartakiadesieger sowie Zweiter bei Jugendwettkämpfen der Freundschaft war, die ersten großen Wettkämpfe. Er avancierte zu einem der erfolgreichsten Judoka der Oderstadt: Militärweltmeister (1991, 92, 94), EM-Dritter (94), Mannschafts-Europameister (94 und 95), Mannschafts- EM-Zweiter (96) und Deutscher Meister (91 und 94), Internationaler Deutscher Meister (95) sowie Deutscher Mannschaftsmeister 1992, 1998 und 1999 mit dem JC 90. In den letzten zwei Jahren als Aktiver war er schon Diplom-Ingenieur für technische Informatik, arbeitet seit 2000 beim Landesamt für Verbraucherschutz, Landwirtschaft und Flurneuordnung in Frankfurt, betreut dort Computersystem, deren Anwender und ist auch Programmierer. „Das Studium hatte ich 1989 in Berlin neben dem Sport begonnen und 1997 erfolgreich beendet.“ Seit 1997 ist „Spori“ auch mit seiner Lebensgefährtin Conny, die früher selbst Judoka war, zusammen. Inzwischen haben sie ein eigenes Haus (seit 2008) und zwei Kinder: Sohn Louis (6 Jahre), der gerade in die Schule kam, und Tochter Skadi (1). Der Sohnemann tritt schon in die Fußstapfen des Vaters in Sachen Fußball – beim Frankfurter FC Viktoria. René selbst spielt bei den Männern und Senioren des PSV Frankfurt „aus Spaß an der Freude“ – führt dort mit der Rückennummer 10 Regie auf dem Feld. Auf der Judo-Matte ist Sporleder auch noch regelmäßig zu sehen – beim Fußballspielen mit Weggefährten vom JC 90. „Und wenn die Zeit reicht, bin ich auch bei jedem Heimkampf der Frankfurter dabei und drückt ihnen die Daumen“, sagt Sporleder. Und das macht er bestimmt auch heute im Viertelfinale. Roland Hanke |



