Bundesliga
| Für „Dicki“ Werner ist heute ein ganz besonderer Tag: 60. Geburtstag |
|
|
| Geschrieben von: Roland Hanke |
| Donnerstag, den 17. September 2009 um 01:00 Uhr |
|
Für „Dicki“ Werner ist heute ein ganz besonderer Tag: 60. Geburtstag
1966 wurde er dann von Rodewisch zum damaligen ASK Vorwärts Berlin delegiert – als Zivilbeschäftigter in Strausberg. Beim ASK war er der erste Lehrling (Fernmeldemonteur) überhaupt, der Leistungssport betrieb. Ein Jahr später war Karl-Heinz Werner auch erster Jugend-Europameister der DDR. Danach kam noch eine Reihe an Erfolgen hinzu: viermal EM-Bronze, dreimal DDR-Meister, 7. bei Olympia 1972 und WM 1973. Seit 1978 arbeitete Karl-Heinz Werner als Trainer im Juniorenbereich, führte dabei Marko Spittka (1990 Welt- und Europameister) und Thomas Pille (Weltmeister 2000) zu großen Erfolgen. In den 80er Jahren wurden seine Schützlinge Andreas Paluschek und Heiko Bielert als erste Deutsche U21-Europameister und Thomas Müller holte 1986 die erste U21-WM-Medaille (Bronze) für die DDR. Seit 1989 ist Werner gemeinsam mit Hendel für die Bundesliga-Mannschaft des JC 90 (3x Meister und 9x Vize) zuständig, seit 2007 gemeinsam mit Trainer Uwe Frenz.
Seine Mitstreiter, egal ob Sportler, Trainer oder Funktionäre, schätzen an Karl-Heinz Werner seine Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit, seinen Willen, immer das Gute im Menschen zu sehen (Hendel: „Manchmal ist er zu gut“). Mit seiner Frau Uschi hat er die Söhne Christian und Nico und mit Florian ist auch schon ein Enkel da. Der Garten in Frankfurt, das Skatspielen sowie Fahrradfahren sind seine Hobbys, die „Dicki“ rank und schlank halten, obwohl sein Lieblingsgetränk Bier, genauer Frankfurter Pilsner, ist. Na dann Prost – auf den 60!
Roland Hanke |



Rank und schlank ist er und immer noch top fit. Warum hat Karl-Heinz Werner eigentlich den Spitznamen „Dicki“? Genau heute, am 17. September 2009, feiert er seinen 60. Geburtstag. Für den Trainer, das Vorstandsmitglied des JC 90 (Jugendwart) und den Mitbegründer der Frankfurter Bundesliga-Truppe also ein besonderer Tag, an dem dieses besondere Geheimnis mal gelüftet werden soll. „Nur die ganz alten Freunde aus Rodewisch können es wissen: Als Schüler war Karl-Heinz klein und pummelig, was ihm den Spitznamen Dicki eingebrachte“, plaudert JC-90-Manager Rudi Hendel, der in zwei Tagen 62 wird, aus dem Vogtländischen Nähkästchen. Das mit pummelig sollte sich so ab der 5. Klasse ändern, als Karl-Heinz Werner seine Leidenschaft für den Sport entdeckte. Aus „Dicki“ wurde ein Top-Athlet, der ab 15 in den Bezirksauswahlen Fußball und Judo glänzte.