Elektrisierendes auf und neben der Matte – Sandro und die Familie JC 90
Ein noch recht neuer Name in der Familie des Judo-Clubs 90 Frankfurt (Oder) lautet Sandro Schmidt. Der 36-Jährige ist der Chef der in Markendorf im Fuchsweg 8 ansässigen Firma Schmidt Elektroanlagen, die acht Angestellte hat und seit 2007 zu den Sponsoren des dreimaligen Deutschen Mannschaftsmeisters gehört. Den Weg an die Tatami fand Sandro Schmidt, der bis 1992 selbst aktiver Leichathlet (Sprint und Sprung) war, über befreundete Firmen, die schon länger am Judo Gefallen haben. „Ich habe mir erst einige Kämpfe angeschaut – und ich fand es sehr gut, was die Leute beim JC 90 auf und neben der Matte machen, irgendwie war das elektrisierend“, sagt der Elektro-Meister Sandro Schmidt, der auch noch die Jugendarbeit der Fußballer vom Frankfurter FC Viktoria unterstützt. Seine seit 1990 bestehende Firma, die alles kann, was mit Strom und Kommunikation zu tun hat – unter anderem Projektierung elektrotechnischer Anlagen, Solartechnik, Blitzschutzanlagen, Telefonanlagen, Blitzschutzanlagen, Elektrofußbodenspeicherheizung Beleuchtungstechnik, Baustromanlagen etc. –, ist in Brandenburg und Berlin gut im Geschäft. Klar, dass da auch JC-90-Manager Rudolf Hendel ein Licht aufging und er es seinerseits elektrisierend fand, Sandro Schmidt mit ins Sponsorenboot zu holen. Dort fühlt sich der Frankfurter sehr wohl, ist inzwischen auch immer donnerstags bei der Sponsoren-Volleyballrunde mit dabei. „Dort ist die Atmosphäre sehr offen und sehr herzlich“, betont Sandro Schmidt.
Und er findet auch das gut, was die Judoka auf der Matte zustande bringen. „Der Erfolg spricht seine eigene Sprache. Im Vorjahresfinale haben die Jungs fast den Serienmeister Abensberg in der Tasche gehabt. Die Stimmung in der Halle war grandios“ Judo fasziniert ihn auch deshalb, weil die Sportart in der Bundesliga zwei Gegensätze vereint. „Eigentlich ist es eine Einzelsportart, in der jeder für sich auf der Matte kämpfen muss. Doch der Zusammenhalt des gesamten Teams und die Anfeuerung von draußen für den Einzelnen – das ist schon beeindruckend“, meint Sandro Schmidt.
Roland Hanke
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