Bundesliga
| Gut vermessen ist halb gewonnen |
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| Geschrieben von: Roland Hanke |
| Freitag, den 24. August 2007 um 18:24 Uhr |
Gut vermessen ist halb gewonnen – Horst Möhring und die Familie JC 90
Dafür seien von Rudolf Hendel, früher Trainer und jetzt Manager, Karl-Heinz Werner (Trainer des Bundesligateams) und ihren Mitstreitern einfühlsam die Voraussetzungen geschaffen worden. „Und ebenso dafür, dass der JC 90 mit seinen Sportlern, Sponsoren, Freunden und Zuschauern eine richtige Familie ist – vom Kleinsten angefangen bis hin zum international Ambitionierten. So etwas gibt es nur ganz selten", betont Horst Möhring, der öffentlich bestellter Vermessungsingenieur ist. Seine Firma, in der er derzeit 22 Mitarbeiter beschäftigt – darunter mit Frank Frömme einen ehemaligen Militär-Weltmeister und Deutschen Meister im Judo – ist die größte ihrer Art in Ostbrandenburg. Schon zu DDR-Zeiten hat er seinen Beruf ausgeübt, ehe er sich 1990 selbstständig machte und Anfang 1991 mit sechs Angestellten die Firma aufbaute. Möhrings Tätigkeitsfeld, in dem er im Unterschied zu vielen anderen Vermessungsingenieuren auch hoheitliche Aufgaben in Vertretung des Staates (wie zum Beispiel Beurkundungen) ausführen darf, ist breit gefächert und reicht von Privatpersonen über die öffentliche Hand bis hin zu Großunternehmen wie der Solarfabrik. Gut vermessen ist halb gewonnen, könnte man sagen, um wieder den Bezug zum Judo herzustellen. Der JC 90 weiß, was er an Horst Möhring hat, schließlich gehört er ja schon seit 1992 zu den Sponsoren des Clubs und hat alle sportlichen Höhen und Tiefen miterlebt. „Klar, dass wir immer gewinnen wollen. Aber nicht um jeden Preis. Und ich schätze am Verein, dass er auf einer soliden finanziellen Basis plant, trotz der Erfolge auf dem Boden geblieben ist und vor allem auf den eigenen Nachwuchs baut." Eines bedauert Horst Möhring allerdings: Dass er wegen eines streikenden Knies seit zwei Monaten nicht mehr „an der berühmten wöchentlichen Volleyball-Runde" des JC 90 teilnehmen kann... Roland Hanke |



„Man kann sich im Judo im Gegensatz zu Mannschaftssportarten nicht verstecken. Wenn einem der Kontrahent gegenübersteht, muss man sich allein auf der Matte beweisen." So beschreibt Horst Möhring, seit mehr als zehn Jahren Vorstandsmitglied beim JC 90 Frankfurt (Oder), warum ihn dieser Kampfsport fasziniert. Und der 56-Jährige, der in Bernburg (Sachsen-Anhalt) aufgewachsen ist und im Schulsport selbst auf der Tatami stand, schickt noch hinterher: „Das Erstaunliche beim JC 90 ist die Atmosphäre in der Mannschaft, wo vom Rand der Matte aus jeder Kämpfer des Teams toll unterstützt wird."