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Geschrieben von: Roland Hanke
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Donnerstag, den 17. September 2009 um 01:00 Uhr |
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Für „Dicki“ Werner ist heute ein ganz besonderer Tag: 60. Geburtstag
Rank und schlank ist er und immer noch top fit. Warum hat Karl-Heinz Werner eigentlich den Spitznamen „Dicki“? Genau heute, am 17. September 2009, feiert er seinen 60. Geburtstag. Für den Trainer, das Vorstandsmitglied des JC 90 (Jugendwart) und den Mitbegründer der Frankfurter Bundesliga-Truppe also ein besonderer Tag, an dem dieses besondere Geheimnis mal gelüftet werden soll. „Nur die ganz alten Freunde aus Rodewisch können es wissen: Als Schüler war Karl-Heinz klein und pummelig, was ihm den Spitznamen Dicki eingebrachte“, plaudert JC-90-Manager Rudi Hendel, der in zwei Tagen 62 wird, aus dem Vogtländischen Nähkästchen. Das mit pummelig sollte sich so ab der 5. Klasse ändern, als Karl-Heinz Werner seine Leidenschaft für den Sport entdeckte. Aus „Dicki“ wurde ein Top-Athlet, der ab 15 in den Bezirksauswahlen Fußball und Judo glänzte.
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Geschrieben von: Roland Hanke
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Montag, den 08. September 2008 um 02:00 Uhr |
Präzision auf und neben der Matte – Bernd Neumann schon seit 13 Jahre in der JC-90-Familie
Präzision und Konzentration – das sind zwei Eigenschaften, die den Kämpfern des Judo-Clubs 90 Frankfurt (Oder) und seines schon jahrelangen Sponsors Bernd Neumann gleichermaßen abverlangt werden. Der 58-Jährige, früher selbst mal aktiver Handballer, ist Geschäftsführer der in der Görlitzer Straße von Frankfurt ansässigen Unterwasserarbeiten und Bauleistungsgesellschaft mbH, die seit 2006 besteht und mit ihren im Durchschnitt 35 Mitarbeitern europaweit im Bereich der Kampfmittelbeseitigung tätig ist.
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Geschrieben von: Roland Hanke
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Donnerstag, den 15. Mai 2008 um 08:26 Uhr |
Elektrisierendes auf und neben der Matte – Sandro und die Familie JC 90
Ein noch recht neuer Name in der Familie des Judo-Clubs 90 Frankfurt (Oder) lautet Sandro Schmidt. Der 36-Jährige ist der Chef der in Markendorf im Fuchsweg 8 ansässigen Firma Schmidt Elektroanlagen, die acht Angestellte hat und seit 2007 zu den Sponsoren des dreimaligen Deutschen Mannschaftsmeisters gehört. Den Weg an die Tatami fand Sandro Schmidt, der bis 1992 selbst aktiver Leichathlet (Sprint und Sprung) war, über befreundete Firmen, die schon länger am Judo Gefallen haben. „Ich habe mir erst einige Kämpfe angeschaut – und ich fand es sehr gut, was die Leute beim JC 90 auf und neben der Matte machen, irgendwie war das elektrisierend“, sagt der Elektro-Meister Sandro Schmidt, der auch noch die Jugendarbeit der Fußballer vom Frankfurter FC Viktoria unterstützt. Seine seit 1990 bestehende Firma, die alles kann, was mit Strom und Kommunikation zu tun hat – unter anderem Projektierung elektrotechnischer Anlagen, Solartechnik, Blitzschutzanlagen, Telefonanlagen, Blitzschutzanlagen, Elektrofußbodenspeicherheizung Beleuchtungstechnik, Baustromanlagen etc. –, ist in Brandenburg und Berlin gut im Geschäft. Klar, dass da auch JC-90-Manager Rudolf Hendel ein Licht aufging und er es seinerseits elektrisierend fand, Sandro Schmidt mit ins Sponsorenboot zu holen. Dort fühlt sich der Frankfurter sehr wohl, ist inzwischen auch immer donnerstags bei der Sponsoren-Volleyballrunde mit dabei. „Dort ist die Atmosphäre sehr offen und sehr herzlich“, betont Sandro Schmidt.
Und er findet auch das gut, was die Judoka auf der Matte zustande bringen. „Der Erfolg spricht seine eigene Sprache. Im Vorjahresfinale haben die Jungs fast den Serienmeister Abensberg in der Tasche gehabt. Die Stimmung in der Halle war grandios“ Judo fasziniert ihn auch deshalb, weil die Sportart in der Bundesliga zwei Gegensätze vereint. „Eigentlich ist es eine Einzelsportart, in der jeder für sich auf der Matte kämpfen muss. Doch der Zusammenhalt des gesamten Teams und die Anfeuerung von draußen für den Einzelnen – das ist schon beeindruckend“, meint Sandro Schmidt.
Roland Hanke |
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Geschrieben von: Roland Hanke
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Samstag, den 06. Oktober 2007 um 18:50 Uhr |
Mit 60 ist noch lange nicht Schluss
Judo-Urgestein, Mattenfuchs, Mutter der Kompanie, Manager – all diese Bezeichnungen treffen auf Rudolf Hendel zu. Doch das ist noch längst nicht alles. Der gebürtige Rodewischer, der zu den Mitbegründern des JC 90 Frankfurt (Oder) gehört, ist noch viel mehr: verlässlicher Partner in allen Lebenslagen, liebevoller Ehemann, Vater und Opa und vor allem ein Mensch mit Herz. Das hat zuletzt wieder seine Feier zum 60. Geburtstag am 21. September gezeigt, zu der rund 150 Gäste gekommen waren. Anstelle von Blumen erbat er sich für sein Jubiläum Spenden für einen seinen ehemaligen Sportler – für Torsten Reißmann, früher viermal Judo-Europameister, heute schwer krank und ein Pflegefall. Und Hendels Bitte wurde erhört, waren doch seine Gäste mit Hilfe auf die ein oder andere Art zur Stelle. „Ich möchte mich für die große Resonanz bei meinen Gästen ganz herzlich bedanken, denn mit ihrer Unterstützung helfen wir auch Torsten und seiner Frau, ihr Leben ein Stück erträglicher zu machen", sagt Hendel.
Reißmann gehörte zu jenen erfolgreichen Sportlern, die Hendel seit seinem Wechsel an den Mattenrand 1976 beim ASK in Frankfurt und später JC 90 betreute. Unter der Führung von Trainer Hendel haben seine Schützlinge, zu denen unter anderem auch Karl-Heinz Lehmann, Marko Spittka, René Sporleder, Uwe Frenz oder Holk Silbersack gehörten, eine Vielzahl von Titeln und Medaillen bei nationalen Meisterschaften sowie auf internationalem Parkett bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften gewonnen. Und Rudolf Hendel eroberte selbst als Sportler zweimal die europäische Judo-Krone (1970 und 1971), nahm an den Olympischen Spielen 1972 teil und wurde dreimal DDR-Meister und siebenmal Vize.
Doch für Rudolf Hendel, der von allen „Rudi" genannt wird, ist der „Schnee von gestern" nicht so sehr interessant. Denn nach wie vor geht sein Blick nach vorn – und dabei steht der für ihn als Manager und sein Trainer-Duo Karl-Heinz Werner und Uwe Frenz heute mit dem JC 90 eines ganz oben auf der Liste: Ippon Rodewisch, also den Verein aus seinem vogtländischen Heimatort zu besiegen und somit in die Finalrunde der Deutschen Mannschafts-Meisterschaft einzuziehen. Zu drei Deutschen Meistertiteln (1992, 1998, 1999) und acht Vize-Championaten hat Hendel seine Mannen als Trainer geführt. Zum Abschied von der Bank gab es im Vorjahr in Abensberg Platz zwei. Wenn die Oderstädter das Viertelfinale gewinnen, würden sie das Finale ausrichten, hätten dann Heimvorteil.
Das riecht nach viel Arbeit für den JC-90-Manager. Doch der wiegelt noch ab. „Das was jetzt ist, das zählt", betont er getreu einer seiner Lebensmaxime. Und dass er mit seinen nunmehr 60 Lenzen etwas ruhiger angehen lässt, das mag man ihm nicht so richtig abnehmen. Davon kann seine Frau Karin, mit der er seit 1970 verheiratet ist, bestimmt ein Lied singen. Denn von einem Schlagertitel abgewandelt heißt es für Rudolf Hendel „Mit 60 ist noch lange nicht Schluss". Bleibt nur noch, dem Macher, Hans Dampf in allen Gassen, dem väterlichen Freund, dem Hobby-Koch und -Handwerker weiterhin viel Schaffenskraft und Freude am Leben zu wünschen. „Junger Mann mit Löwenherz" hatte das „Sportecho" zum ersten DDR-Meistertitel Hendels geschrieben – daran hat sich bis jetzt nichts geändert.
Roland Hanke |
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