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Geschrieben von: Dirk Krehan
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Freitag, den 11. März 2011 um 07:28 Uhr |
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MOZ / 10.3.11
Bauer als Zweiter
Herne/Frankfurt (moz) Die Frankfurter Judoka sind bei den deutschen Einzelmeisterschaften der U 20 in Herne ohne Titel geblieben. Am besten schnitt Jonas Bauer als Zweiter in der Klasse bis 90 Kilogramm ab.
Spektakuläre Aktion des Frankfurters: Marko Winkler (rechts) macht mit seinem Kontrahenten kurzen Prozess. © JC 90/honorarfrei
„Jonas Bauer hat sich von allen Frankfurtern am meisten gesteigert. Nach der langen Verletzungspause war mit dem zweiten Platz nicht unbedingt zu rechnen", erklärt sein Trainer Uwe Frenz. Dabei hatten gleich zwei Frankfurter in dieser Gewichtsklasse gegen den späteren Meister Simon Glockner verloren. Während für Bauer im Finale kurz vor Ende der regulären Kampfzeit gegen ihn Schluss war, hatte der spätere Fünfte, Marco Winkler, das Achtelfinale gegen Bauer verloren. Winkler hatte von seinen sechs Vergleichen vier gewonnen. Mit zwei Siegen in dieser Klasse belegte der Frankfurter Robert Strohschein den neunten Rang.
Etwas mehr als den dritten Platz hatte sich Frenz von Robin Reibedanz im Limit bis
81 kg erhofft. Ein weiterer Meistertraum für das Frankfurter Bundesleistungszentrum war bereits vor den Titelkämpfen geplatzt. Dennis Ehrmann (60 kg) hatte sich zwei Wochen vor dem nationalen Höhepunkt verletzt.
Hingegen überraschte die Fünfte Jenny Werner (63 kg), die als einzige Brandenburgerin die Medaillen-Kämpfe erreicht hatte, jedoch laut Frenz den Vergleich um Bronze sehr unglücklich per Kampfrichterentscheid verlor. „Wir hatten sie vorn gesehen", sagt Frenz.
Ebenfalls knapp an einer Medaille schrammten die Fünften Julia Drechsler (78 kg) und Jörg Onufriev (60 kg) vorbei. Ebenso Top-Ten-Platzierungen erkämpften sich Fridtjof Seiffert (81 kg) und Christopher Behnert (100 kg). Damit bestätigten auch sie, dass die Frankfurter Judoka in dieser Altersklasse das nationale Niveau mitbestimmen.
Ergebnisse der Frankfurter: 2. Jonas Bauer (90 kg), 3. Robin Reibedanz (81 kg), 5. Jenny Werner (63 kg), 5. Julia Drechsler (78 kg), 5. Jörg Onufriev (60 kg), 5. Marko Winkler (90 kg), 9. Fridtjof Seiffert (81 kg), 9. Robert Strohschein (90 kg), 9. Christopher Behnert (100 kg) |
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Geschrieben von: Dirk Krehan
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Freitag, den 04. März 2011 um 08:12 Uhr |
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MOZ / 3.3.2011
Sportschüler
erst im Finale gestoppt
Schonach (moz) Erneut ganz vorn dabei: Auch in diesem Jahr gehörten sowohl die Judo-Mädchen als auch die Jungen der Frankfurter Sportschule zu den Medaillengewinnern beim Bundesfinale des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia".
In Schonach im Schwarzwald wurden die Mädchen erst im Finale vom Sportgymnasium Jena gestoppt. Sie unterlagen den Thüringerinnen mit 1:2 und gewannen damit Silber.
Die Jungen verloren ihr Halbfinale gegen das Sportgymnasium Jena mit 1:2. Im Kampf um Platz drei jedoch konnten sie sich knapp nach Unterpunkten gegen das Sport- und Leistungszentrum Berlin durchsetzen. Gold gewannen die Jenenser mit einem klaren 4:1 gegen das Sportgymnasium Neubrandenburg. |
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Geschrieben von: Dirk Krehan
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Montag, den 20. Dezember 2010 um 08:03 Uhr |
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MOZ / 18.12.2010
Im Norden deutliche
Akzente gesetzt
Frankfurt (Oder) (moz) Nach ihren sehr guten Auftritten bei den Mannschaftskämpfen um die Nordostdeutsche Meisterschaft standen die Judo-Sportschüler der U 14 vor einer neuen Herausforderung. Die Internationalen Bremer Open mit Athleten aus zirka 100 Vereinen Deutschlands sowie Teams aus Holland, Polen und Österreich boten ihnen eine exzellente Möglichkeit, gewachsenes Leistungsvermögen unter Beweis zu stellen.
Mit drei Turniererfolgen sowie je zwei zweiten und dritten Plätzen und einem 5. Rang gelang den Frankfurtern dies eindrucksvoll. Aus der geschlossenen Teamleistung ragten die Siege von Acland Wendt (50 kg), Jonas Wojtyczka (60 kg) und Stefan Niebuhr (+60 kg) noch etwas heraus. Mit unbedingtem Siegeswillen bezwang
Acland alle Gegner vorzeitig, ob sie aus Osnabrück, Gdansk,
Herford oder im Finale aus de Auswahlteam Polens kamen. Aber auch Jonas und Stefan überzeugten. Jonas bot gute Vorkämpfe, hatte danach gegen Daniel Zorn (Berlin) aber Mühe und zog nur durch Kampfrichterentscheid ins Finale ein. Dort glänzte er mit perfektem Fußwurf gegen den Lokalmatador.
Obwohl gewichtsmäßig unterlegen, kämpfte Stefan Niebuhr (über 60 kg) überzeugend mit verschiedenen Techniken und sicherte sich verdient den Turniersieg. Deutlichen Leistungszuwachs demonstrierten auch die Finalisten Pascal Meyer (34 kg) und Tony Kreicha (43 kg). Während Pascal erst im Golden Score knapp verlor, hatte Tony gegen den starken Polen Blonski keine Chance und unterlag klar. Überzeugende Auftritte boten auch Nils Koch (43 kg)
und Lucas Stellfeld (46 kg). Nils musste die Überlegenheit des späteren Turniersiegers aus Polen anerkennen, legte anschließend aber eine prima Trostrunde mit Siegen gegen einen Holländer sowie Trainingskamerad Jan Christian Rinck hin und holte Bronze. Lucas unterlag als Dritter lediglich dem späteren Sieger aus Hannover.
Trainer Andreas Zakrewski war mit seinen Schützlingen zufrieden: „Wir konnten überzeugen und deutliche Akzente im Norden Deutschlands setzten." |
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Geschrieben von: Dirk Krehan
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Montag, den 20. Dezember 2010 um 08:01 Uhr |
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MOZ / 15.12.2010
Judoka feiern Pokalsieg
Frankfurt (moz) Nach längerer Durststrecke konnten sich die Judoka vom JC 90 beim traditionellen Prominentenfußballturnier der FSU wieder einmal den Sieg sichern. Bei der 17. Auflage in der Brandenburg-Halle bezwangen sie das Promiteam im Endspiel mit 4:1.
Es ist der sportlichen Jahresabschluss für die Mitglieder der FSU-Vereine: das Promi-Fußballturnier in der Brandenburg-Halle. „Und ist zu einer schönen Tradition geworden. Leider waren durch die Absagen der BSG Sparkasse und der Radsportler diesmal nur acht Teams dabei. Obwohl vorrangig der Spaß und das Gemeinschaftsgefühl im Vordergrund stehen, ging es wieder ganz schön zur Sache", erklärte Judo-Trainer Karl-Heinz Lehmann, der in gewohnt lockerer und unterhaltender Manier das Spektakel moderierte. Einige Male musste er sogar übers Mikrofon die Wogen glätten, weil der eine oder andere Akteur über die Stränge schlug. „Beim Fußball sind alle heiß, wollen gewinnen. Aber es war alles halb so schlimm", weiß Lehmann.
Nach 16 Spielen des dreistündigen Turniers stand mit den Judoka der Sieger endlich fest. Die „Weißkittel" sind ohnehin bekannt dafür, exzellente Fußballer in ihren Reihen zu haben. So brachten es beispielsweise Benny Biemüller und Nils Dochow neben ihren nationalen Erfolgen auf der Judomatte auch als Kicker beim MSV Hanse oder FFC Viktoria zu
respektablen Leistungen.
Diesmal erwischte die Truppe um Trainer Uwe Frenz gegen das favorisierte Promi-Team einen Start nach Maß. Der Kontrahent, der u. a. mit Ex-Profi-Kickern wie Carsten Moritz, Thomas Bleck, Frank Geyer, Michael Zentner antrat, wurde in der Vorrunde gleich mit 3:1 vom Parkett geschickt.
Lediglich gegen die Sportschüler (Vorjahressieger) leisteten sich die Judoka eine 0:1-Schlappe. Es reichte aber trotzdem zum Gruppensieg und dem folgenden Halbfinal-1:0 über die Boxer.
Damit ging es im Endspiel erneut gegen die Promis, die sich zwar bittere Rache geschworen hatten, dann aber konditionell ziemlich abbauten und erneut unterlagen, diesmal mit 1:4. Anschließend nahm das Judoteam aus den Händen von FSU-Präsident Roland Kant den attraktiven Pokal entgegen. Und mit einer großen Flasche Sekt wurde der Triumph sofort von allen begossen.
Ergebnisse: Boxer – Schützen 1:0, Gewichtheber – Handballerinnen 1:1, Ringer – Sportschüler 1:0, Judoka – Promis 3:1, Boxer – Gewichtheber 0:3, Schützen – Handballerinnen 0:0, Ringer – Judoka 0:1, Sportschüler – Promis 1:3, Boxer – Handballerinnen 2:0, Schützen – Gewichtheber 0:4, Ringer – Promis 0:2, Sportschüler – Judoka 2:1; Halfinals: Gewichtheber – Promis 1:3, Boxer – Judoka 0:1; Kleines Finale: Boxer – Gewichtheber 4:1; Finale: Judoka – Promis 4:1
Siegerteam vom JC 90: Uwe Frenz, Adrian Markov, Nils Dochow, Michael Rex, Karl Schöneburg, Mark Maienburg, Oliver Lodtka,
Florian Neumann |
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Geschrieben von: Dirk Krehan
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Montag, den 13. Dezember 2010 um 16:53 Uhr |
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MOZ / 12.12.2010
Romy Tarangul
wird in Japan Fünfte
Tokio (moz) Beim Grand-Slam-Turnier in Tokio, dem legendären Kano-Cup der Judoka, ging die gesamte internationale Spitze an den Start. Aus Deutschland stellten sich jeweils sieben Männer und Frauen, darunter die Frankfurterin Romy Tarangul, der
harten Konkurrenz, die vor allem von den starken Gastgebern dominiert wurde. So konnten die Japaner bei den Männern fünf der sieben Gewichtsklassen gewinnen. Die Finals bis 100 und über 100 kg
werden erst heute ausgetragen. Im 60-Kilo-Limit gelang den Gastgebern sogar ein Vierfach-
Triumph, in den Gewichtsklassen 66 und 73 Kilo jeweils Gold und Silber.
Während bei den deutschen Männer die Trauben zu hoch hingen, schafften zwei DJB-Frauen vordere Platzierungen. Romy
Tarangul vom JC 90 gewann in der 52-Kilo-Klasse nach einem Freilos gegen die Britin Sophie Cox vorzeitig, musste sich jedoch anschließend der früheren U-20-Weltmeisterin (2008) Chiho Kagaya aus Japan kurz vor Ende der Kampfzeit mit
Ippon beugen und wurde damit Fünfte. Hier gab es durch Yuka Nishida (1.) und Anzu Yamatoto (2.) einen Doppelerfolg für die Gastgeber, während Laura Gomez (Spanien) und Chiho Kagaya (Japan) auf Platz drei landeten. Auch Claudia Malzahn aus Halle (-63 kg) gewann nach einem Freilos gegen die Brasilianerin Mariana Silva nach Yuko-Rückstand mit Ippon. Im zweiten Kampf gegen die Französin Clarisse Agbegnenou verlor sie jedoch und wurde damit ebenso Fünfte. Agbegnenou sicherte sich hier den Turniersieg vor ihrer Landmännin Gevrise Emane und Da-Woon Joung aus Korea. |
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Geschrieben von: Dirk Krehan
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Dienstag, den 07. Dezember 2010 um 10:18 Uhr |
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MOZ / 06.12.2010
Elias Pracht erkämpft sich den Sieg
Lauchhammer (moz) In der Lausitz wollte der Nachwuchs vom Judo-Club 90 vor dem Jahreswechsel noch einmal sein Können unter Beweis stellen. Dazu nahmen die Frankfurter sogar die lange Strecke in Kauf, um am Pokalturnier der Stadt Lauchhammer teilzunehmen. Und das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen. Mit insgesamt sechs Turniersiegern, zweimal Silber, siebenmal Bronze und einem 5. Platz in den Altersklassen U 9, U 11 und
U 14 konnten die JC-Eleven die Erwartungen ihrer Trainer erfüllen und zum Schluss sogar den Pokal für den 3. Platz in der Gesamtwertung in Empfang nehmen.
Besonders überzeugen konnte Turniersieger Elias Pracht
(38 kg), der trotz Rückstand in manchen Kämpfen seinen Mut nicht verlor und alle fünf Vergleiche mit Ippon (voller Punkt) gewann. Das schafften auch Celina Becker und Manuel Biedermann mit ihren vorzeitigen Siegen. Darius Röming gewann seine ersten Auftritte überzeugend, verlor dann aber durch eine Unachtsamkeit den letzten Kampf und wurde Zweiter. Auch Trinity Wenzel konnte ihr im Training Erlerntes umsetzen, beide Kämpfe mit Ippon beenden und stolz die Goldmedaille in Empfang nehmen. Die beiden jüngsten Kämpfer, Joren Westphal und Luka Schubert (beide U 9), gingen konzentriert in ihre Begegnungen und siegten überzeugend in ihren Gewichtsklassen.
Auch die anderen Judoka vom JC 90 boten zum Teil gute Vorstellungen, steuerten wichtige Punkte für die Gesamtwertung bei und sammelten wichtige Erfahrungen für kommenden Wettkämpfe.
Ein Dankeschön geht an die Eltern, die ihr Wochenende opferten, um ihren Schützlingen die Teilnahme am Pokalwettkampf zu ermöglichen. |
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Geschrieben von: Dirk Krehan
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Sonntag, den 05. Dezember 2010 um 15:51 Uhr |
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MOZ / 04.12.2010
Rang drei für JC 90
Berlin (moz) In der Hauptstadt trafen sich die besten Vereinsmannschaften der U 14 aus Berlin, Mecklenburg Vorpommern und Brandenburg zu ihrem traditionellen Kräftemessen.
Für die Altersklasse U 14 sind die Nordostdeutschen Vereinsmeisterschaften nach der Qualifikation über die Landesmeisterschaften zugleich Wettkampfhöhepunkt, weil es deutsche Meisterschaften erst ab der U 17 gibt.
Wie immer bei Mannschaftswettkämpfen ging es sehr emotional und lautstark bei den spannenden Auseinandersetzungen zu. Die Frankfurter Sportschüler um Trainer Zakrewski kämpften hierbei zweigeteilt, sowohl für ihren Heimatverein PSV Rostock, als auch für den JC 90 Frankfurt. An Hand der Einzelergebnisse von den Nordostdeutschen Einzelmeisterschaften und der Konzentration der besten Judoka in den Teams von PSV Rostock, Lotos und KIK Berlin waren diese Vereine als Favoriten auf den Titel anzusehen. Allerdings haben Mannschaftskämpfe ihre eigene Dynamik. Während der PSV Rostock u. a. mit den Sportschülern Jan Christian Rinck (43 kg),
Aclandt Wendt (46 kg), Abubakar Sadulajew (55 kg) und Stefan Niebuhr (+60 kg) nach Siegen über den PSV Olympia Berlin (2. Mannschaft/7:1), gegen den UJKC Potsdam (7:1) und gegen Asia Neubrandenburg (4:2) unangefochten seine Kreise zog und das Finale erreichte, verlor der
JC 90 seine Auftaktbegegnung gegen Lotos Berlin klar mit 1:5.
In der Trostrunde gewann der JC 90 u.a. mit den jungen Sportschülern Eric Schulz (34 kg), Nils Koch (43 kg), Lucas Stellfeld
(46 kg), Jan Mettke (50 kg) und Jonas Wojtyczka (55 kg) gegen PSV Olympia I knapp mit 3:4.
Im anschließenden Kampf um die Bronzemedaille gegen Asia Neubrandenburg konnten sich auch die Jüngsten im Team steiger. So führte der JC 90 nach Siegen von Eric Schulz, Max Müller (37 kg), Maximilian Gubernus (40 kg) und Nils Koch bereits mit 4:0. Ein weiterer Sieg nach einem Unentschieden und zwei Niederlagen brachte gegen die starken Neubrandenburger den 5:2-Endstand und somit den umjubelten 3. Platz für den JC 90.
Anschließend standen alle JC-90-Kämpfer im Finale wie ein Mann hinter ihren Trainingskameraden vom PSV Rostock. Diese enttäuschten nicht, legten ein hohes Kampftempo vor und besiegten Lotos Berlin klar mit 7:1 und konnten damit erstmals den Meistertitel für Vereine bejubeln.
„Ein sehr schöner Erfolg für den engagierten Heimtrainer der Rostocker Sportschüler Manfred Sinnhöfer, der in enger Zusammenarbeit mit uns bereits vielen seiner Talente den Weg an die Frankfurter Sportschule ebnete", lobt Andreas Zakrewski. |
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Geschrieben von: Dirk Krehan
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Sonntag, den 05. Dezember 2010 um 15:49 Uhr |
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MOZ / 03.12.2010
Diesmal die Besten: Romy Tarangul und Ralf Buchheim
Frankfurt (moz) Im Jubiäumsjahr der Frankfurter Sportunion (FSU) nahm Präsident Roland Kant die traditionelle Ehrung der besten Sportler 2010 zum Anlass, um ein kurzes Resümee der zurückliegenden 20 Jahre zu ziehen. Er lobte die gewachsene Stärke des aus 13 Mitgliedervereinen bestehenden Dachvereins und die enge Zusammenarbeit mit Olympiastützpunkt, Sportzentrum, Eliteschule, Sportfördergruppe der Bundeswehr und der Stadt.
var bilink = 'bild-ansicht/dg/0/3/270217/'; Seit Olympia 1992 in Barcelona, wo die FSU-Athleten zweimal Gold durch Boxer Torsten May und Ringer Maik Bullmann erkämpften, riss auch bei den nachfolgenden Sommerspielen der Medaillenfluss nie ab. So holten 1996 in Atlanta Radsportlerin Judith Arndt, Judoka Marko Spittka und der heutige Bundestrainer Bullmann jeweils Bronze. Es folgten 2000 (Sidney) Bronze durch Boxer Sebastian Köber, 2004 in Athen Gold durch Sportschütze Manfred Kurzer und zuletzt in Peking (2008) Silber durch Ringer Mirko Englich und Bronze durch Schützin Munkhbayar Dorsjuren.
Eine super Bilanz, die die kontinuierliche und engagierte Arbeit eines großen Teams von Ehrenamtlichen sowie Hauptamtlichen widerspiegelt und zum guten sportlichen Ruf der Stadt Frankfurt beigetragen hat. „Dies gilt es für die Zukunft gemeinsam erfolgreich fortzusetzen. Deshalb haben wir uns besonders die kontinuierliche Nachwuchsförderung auf die Fahne geschrieben. Zudem wollen wir das Ehrenamt weiter fördern und stärken. Denn Ehrenamt soll Spaß machen. Und das macht es vor allem dann, wenn unsere Sportler national und international erfolgreich sind", erklärte Roland Kant.
Damit hatte der FSU-Chef das Signal zur Auszeichnung der Sportler des Jahres gegeben, bei der Wilfried Lausch, Chef des Olympiastützpunktes Brandenburg, die Laudatio hielt. Zusammen mit dem Beigeordneten Jens-Marcel Ullrich konnte er allerdings nicht jedem mit einer Auszeichnung bedachten Athleten persönlich die Hand schütteln, weil einige gerade in Sachen Sport unterwegs sind.
So fehlte die Sportlerin des Jahres, die WM-Fünfte im Judo, Romy Tarangul, weil sie gerade in Japan weilt. Dafür konnte Skeet-Schütze Ralf Buchheim (EM-Dritter) als bester Sportler und dessen Vater, Michael Buchheim (Schießen), als bester Trainer, die Präsente persönlich in Empfang nehmen. Wilfried Lausch bescheinigte Ralf Buchheim neben allen sportlichen Lorbeern auch eine sehr gute Persönlichkeitsentwicklung, was große Hoffnungen für Olympia 2012 in London weckt.
Als beste Nachwuchsathleten wurden der Schützling von Trainer Dirk Kunze, U-23-Europameisterin Kristin Büssow (Judo), sowie Ringer Oliver Runge (3. Junioren-WM) geehrt. Zudem erhielten mit Eileen Friedrich (3. Junioren-EM) und Christian John
(3. Kadetten-EM/beide Ringen), an dessen Entwicklung besonders die Trainer Michael Kothe und Heinz Thiel großen Anteil haben, weitere Kampfsportler Auszeichnungen für ihre internationalen Erfolge im zu Ende gehenden Jahr.
Im Anschluss klang bei Speis und Trank in gemütlicher Runde in der Gaststätte Fratelli der Abend aus. Wohl wissend, dass bei der nächsten Ehrung vielleicht der eine oder andere anwesende Sportschüler zu den Ausgezeichneten gehören könnte. Doch bis dahin gilt es, bei Training und Wettkampf noch eine Schippe draufzulegen. |
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