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Diesmal die Besten: Romy Tarangul und Ralf Buchheim Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dirk Krehan   
Sonntag, den 05. Dezember 2010 um 15:49 Uhr

MOZ / 03.12.2010

 

Diesmal die Besten: Romy Tarangul und Ralf Buchheim

Frankfurt (moz) Im Jubiäumsjahr der Frankfurter Sportunion (FSU) nahm Präsident Roland Kant die traditionelle Ehrung der besten Sportler 2010 zum Anlass, um ein kurzes Resümee der zurückliegenden 20 Jahre zu ziehen. Er lobte die gewachsene Stärke des aus 13 Mitgliedervereinen bestehenden Dachvereins und die enge Zusammenarbeit mit Olympiastützpunkt, Sportzentrum, Eliteschule, Sportfördergruppe der Bundeswehr und der Stadt.

var bilink = 'bild-ansicht/dg/0/3/270217/'; Seit Olympia 1992 in Barcelona, wo die FSU-Athleten zweimal Gold durch Boxer Torsten May und Ringer Maik Bullmann erkämpften, riss auch bei den nachfolgenden Sommerspielen der Medaillenfluss nie ab. So holten 1996 in Atlanta Radsportlerin Judith Arndt, Judoka Marko Spittka und der heutige Bundestrainer Bullmann jeweils Bronze. Es folgten 2000 (Sidney) Bronze durch Boxer Sebastian Köber, 2004 in Athen Gold durch Sportschütze Manfred Kurzer und zuletzt in Peking (2008) Silber durch Ringer Mirko Englich und Bronze durch Schützin Munkhbayar Dorsjuren.

Eine super Bilanz, die die kontinuierliche und engagierte Arbeit eines großen Teams von Ehrenamtlichen sowie Hauptamtlichen widerspiegelt und zum guten sportlichen Ruf der Stadt Frankfurt beigetragen hat. „Dies gilt es für die Zukunft gemeinsam erfolgreich fortzusetzen. Deshalb haben wir uns besonders die kontinuierliche Nachwuchsförderung auf die Fahne geschrieben. Zudem wollen wir das Ehrenamt weiter fördern und stärken. Denn Ehrenamt soll Spaß machen. Und das macht es vor allem dann, wenn unsere Sportler national und international erfolgreich sind", erklärte Roland Kant.

Damit hatte der FSU-Chef das Signal zur Auszeichnung der Sportler des Jahres gegeben, bei der Wilfried Lausch, Chef des Olympiastützpunktes Brandenburg, die Laudatio hielt. Zusammen mit dem Beigeordneten Jens-Marcel Ullrich konnte er allerdings nicht jedem mit einer Auszeichnung bedachten Athleten persönlich die Hand schütteln, weil einige gerade in Sachen Sport unterwegs sind.

So fehlte die Sportlerin des Jahres, die WM-Fünfte im Judo, Romy Tarangul, weil sie gerade in Japan weilt. Dafür konnte Skeet-Schütze Ralf Buchheim (EM-Dritter) als bester Sportler und dessen Vater, Michael Buchheim (Schießen), als bester Trainer, die Präsente persönlich in Empfang nehmen. Wilfried Lausch bescheinigte Ralf Buchheim neben allen sportlichen Lorbeern auch eine sehr gute Persönlichkeitsentwicklung, was große Hoffnungen für Olympia 2012 in London weckt.

Als beste Nachwuchsathleten wurden der Schützling von Trainer Dirk Kunze, U-23-Europameisterin Kristin Büssow (Judo), sowie Ringer Oliver Runge (3. Junioren-WM) geehrt. Zudem erhielten mit Eileen Friedrich (3. Junioren-EM) und Christian John
(3. Kadetten-EM/beide Ringen), an dessen Entwicklung besonders die Trainer Michael Kothe und Heinz Thiel großen Anteil haben, weitere Kampfsportler Auszeichnungen für ihre internationalen Erfolge im zu Ende gehenden Jahr.

Im Anschluss klang bei Speis und Trank in gemütlicher Runde in der Gaststätte Fratelli der Abend aus. Wohl wissend, dass bei der nächsten Ehrung vielleicht der eine oder andere anwesende Sportschüler zu den Ausgezeichneten gehören könnte. Doch bis dahin gilt es, bei Training und Wettkampf noch eine Schippe draufzulegen.

 

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